Wer nach Valentina Höll sucht, interessiert sich längst nicht mehr nur für ihre Ergebnisse auf dem Mountainbike. Viele möchten wissen, wer hinter der österreichischen Downhill-Fahrerin steckt, wie sie zu einer der erfolgreichsten Athletinnen ihres Sports wurde und welche Rolle ihre Partnerin Mathilde Gremaud in ihrem Leben spielt. Gerade bei Suchanfragen wie „Valentina Höll Freundin“ oder „Valentina Höll Mathilde Gremaud“ vermischen sich sportliche Fakten und private Neugier.
Dabei lohnt sich ein genauerer Blick: Hölls Karriere ist ungewöhnlich früh und außergewöhnlich erfolgreich verlaufen. Schon als Jugendliche gewann sie internationale Titel, später etablierte sie sich auch in der Elite. Gleichzeitig zeigt ihre Beziehung zu der Schweizer Freestyle-Skifahrerin Mathilde Gremaud, wie zwei Spitzensportlerinnen ihren Alltag zwischen Training, Wettkampf, Druck und Erholung organisieren. Dieser Artikel ordnet die wichtigsten Informationen ein und erklärt außerdem, warum Hölls Downhill-Stil zu ihren größten Stärken gehört
Wer ist Valentina Höll?
Valentina „Vali“ Höll wurde am 11. Dezember 2001 in Salzburg geboren und wuchs in der Region Saalbach-Hinterglemm auf. Die alpine Umgebung bot ideale Voraussetzungen für den Mountainbike-Sport.
Interessant ist, dass ihre sportliche Entwicklung nicht erst mit dem Erwachsenenalter begann. Höll fuhr bereits als Kind Rennen und machte schon früh auf sich aufmerksam. Mit 16 Jahren gewann sie ihren ersten Junioren-Weltcup im Downhill. In den Jahren 2018 und 2019 dominierte sie ihre Altersklasse und gewann jeweils sowohl die Junioren-Weltmeisterschaft als auch die Gesamtwertung des Junioren-Weltcups.
Der entscheidende Schritt war anschließend der Übergang in die Elite.
Bereits 2021 gewann Höll die Gesamtwertung des UCI-Downhill-Weltcups. Damit war klar, dass sie nicht einfach ein außergewöhnliches Nachwuchstalent war, sondern auch bei den Erwachsenen zur Weltspitze gehörte.
Valentina Höll und Downhill: Was macht sie so erfolgreich?
Downhill-Mountainbiking sieht für Außenstehende oft nach purem Mut aus: steile Abfahrten, Sprünge, Wurzeln, Steine und hohe Geschwindigkeiten.
In Wirklichkeit ist Spitzen-Downhill wesentlich komplexer.
Eine erfolgreiche Fahrt hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab:
- Linienwahl
- Bremskontrolle
- Körperposition
- Reaktionsfähigkeit
- Bike-Setup
- Streckenkenntnis
- mentaler Stabilität
- Risikoeinschätzung
Gerade die Kombination aus Geschwindigkeit und Kontrolle zeichnet Höll aus.
Früher war ihre enorme Geschwindigkeit teilweise mit einer hohen Sturzgefahr verbunden. Im Laufe ihrer Karriere entwickelte sie jedoch immer stärker die Fähigkeit, aggressives Fahren mit kontrollierten Bewegungen zu verbinden. Genau diese Entwicklung ist ein wichtiger Grund dafür, warum ihre Leistungen auf höchstem Niveau so konstant geworden sind. (Adidas Group)
Warum Downhill nicht einfach „schnell fahren“ bedeutet
Ein häufiger Irrtum ist die Vorstellung, dass die schnellste Fahrerin einfach am meisten riskiert.
Das Gegenteil kann der Fall sein.
Auf einer technischen Strecke kann eine scheinbar langsamere, aber sauberere Linie am Ende schneller sein. Wer zu spät bremst, zu hart landet oder eine Kurve mit falschem Winkel anfährt, verliert oft mehr Zeit, als durch aggressiveres Fahren gewonnen wurde.
Hölls Entwicklung zeigt genau diese Balance zwischen Attacke und Präzision.
Valentina Höll als Weltmeisterin
Höll gehört inzwischen zu den prägendsten Fahrerinnen ihrer Generation.
Sie gewann mehrere Elite-Weltmeistertitel und setzte sich auch in der Gesamtwertung des Weltcups mehrfach durch. Ihr Erfolg ist deshalb bemerkenswert, weil Downhill eine Sportart ist, in der kleine Fehler enorme Konsequenzen haben können.
Ein Rennen kann innerhalb weniger Sekunden entschieden werden.
Das bedeutet für eine Athletin:
- Die Vorbereitung muss stimmen.
- Das Bike muss exakt funktionieren.
- Die Strecke muss verstanden werden.
- Die eigene Linie muss im Kopf vorhanden sein.
- Während der Fahrt darf die Konzentration kaum nachlassen.
Besonders anspruchsvoll wird das bei wechselnden Bedingungen. Nasser Untergrund, Schlamm oder veränderte Bodenverhältnisse können eine Strecke völlig anders fahrbar machen.
Wer ist die Freundin von Valentina Höll?
Die Frage „Valentina Höll Freundin“ führt zu Mathilde Gremaud.
Gremaud ist eine Schweizer Freestyle-Skifahrerin und selbst eine internationale Spitzensportlerin. Sie tritt vor allem in Slopestyle und Big Air an und hat bei Olympischen Spielen sowie Weltmeisterschaften große Erfolge gefeiert. (Wikipedia)
Höll und Gremaud sind ein Paar und leben in Innsbruck.
Damit treffen zwei Sportarten aufeinander, die auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, aber durchaus Gemeinsamkeiten besitzen: Beide verlangen Körperkontrolle, Mut, räumliches Vorstellungsvermögen und die Fähigkeit, unter Druck schnell Entscheidungen zu treffen.
Valentina Höll und Mathilde Gremaud: Wie beeinflussen sie sich?
Besonders interessant ist nicht nur, dass Mathilde Gremaud die Partnerin von Valentina Höll ist, sondern wie beide mit ihrer sportlichen Karriere umgehen.
Höll hat öffentlich beschrieben, dass es hilfreich ist, eine Partnerin zu haben, die selbst Leistungssportlerin ist. Dadurch kann Gremaud besser nachvollziehen, wie sich Wettkampfdruck, Selbstanspruch und die mentale Belastung einer Profikarriere anfühlen.
Das ist ein Aspekt, der in Berichten über Sportlerbeziehungen häufig unterschätzt wird.
Zwei Profisportler müssen nicht zwangsläufig ständig über ihren Sport sprechen. Im Gegenteil: Gerade weil beide wissen, wie intensiv die jeweilige Saison sein kann, kann es wertvoll sein, außerhalb des Trainingsalltags gemeinsame Zeit zu verbringen.
Höll beschreibt genau diesen Vorteil: Beide können sich gegenseitig verstehen, aber gleichzeitig auch aus ihrer jeweiligen „Sportblase“ herauskommen.
Gemeinsames Training trotz unterschiedlicher Sportarten
Auch sportlich gibt es Überschneidungen.
Gremaud fährt gerne Mountainbike, während Höll selbst gerne Ski fährt. Dadurch können beide zumindest teilweise am Sport der jeweils anderen teilhaben.
Das ist praktisch, weil sich bestimmte Fähigkeiten übertragen lassen:
- Gleichgewicht
- Körperspannung
- Beweglichkeit
- Orientierung in der Luft
- Reaktionsfähigkeit
- Umgang mit Geschwindigkeit
Natürlich ersetzt Skifahren kein Downhill-Training und umgekehrt. Aber für zwei Athletinnen auf Weltklasseniveau kann ein solcher Sportwechsel eine interessante Ergänzung darstellen.
Leben Valentina Höll und Mathilde Gremaud zusammen?
Ja. Die beiden leben nach öffentlich verfügbaren Angaben gemeinsam in Innsbruck. Ihre Lebenssituation ist dabei ungewöhnlich, weil beide internationale Spitzensportlerinnen sind.
Das bedeutet auch, dass ihr Alltag stark von Trainings- und Wettkampfkalendern geprägt wird.
Ein typischer Alltag eines Profisportlers besteht schließlich nicht nur aus Wettkämpfen. Dazu gehören:
- Kraft- und Ausdauertraining
- Techniktraining
- Regeneration
- Physiotherapie
- Bike- beziehungsweise Materialabstimmung
- Reisen
- Videoanalyse
- mentale Vorbereitung
Bei Höll kommt hinzu, dass ihr Downhill-Bike individuell auf ihren Fahrstil und ihr Körpergewicht abgestimmt wird. In einem Interview erklärte sie außerdem, dass sie mehrere Räder für unterschiedliche Einsatzzwecke besitzt und auch das Fahrwerk entsprechend anpasst.
Was macht das Downhill-Bike von Valentina Höll besonders?
Ein modernes Downhill-Rennrad ist kein gewöhnliches Mountainbike.
Für den Rennsport werden unter anderem Federung, Reifen, Bremsen und Geometrie an Strecke und Fahrerin angepasst.
Höll hat beispielsweise beschrieben, dass Gabel und Dämpfer auf ihr Gewicht und ihren individuellen Fahrstil eingestellt werden. Das zeigt einen wichtigen Punkt: Selbst das beste Fahrrad funktioniert nicht automatisch optimal.
Die Abstimmung muss zur Person passen.
Gerade bei Downhill-Rennen können kleine Veränderungen am Fahrwerk Einfluss darauf haben, wie sicher sich das Bike in schnellen Kurven, bei Sprüngen oder auf Wurzelfeldern verhält.
Ein unterschätzter Faktor: Vertrauen ins Material
Ein interessanter Aspekt des Downhill-Sports ist das psychologische Vertrauen.
Eine Fahrerin muss ihrem Material vollständig vertrauen können. Wenn sie bei hoher Geschwindigkeit über eine schwierige Passage fährt und gleichzeitig darüber nachdenkt, ob die Federung richtig eingestellt ist, kann das die Konzentration beeinträchtigen.
Professionelle Vorbereitung bedeutet deshalb nicht nur körperliche Fitness.
Sie bedeutet auch, Unsicherheiten vor dem Start möglichst auszuschalten.
Valentina Höll privat: Warum gibt es relativ wenige Informationen?
Obwohl Höll eine sehr bekannte Sportlerin ist, steht ihre sportliche Karriere deutlich stärker im Mittelpunkt der öffentlichen Berichterstattung als ihr Privatleben.
Das erklärt auch, warum Suchanfragen zu „Valentina Höll Freundin“ häufig auf dieselben Informationen stoßen.
Bekannt ist ihre Beziehung zu Mathilde Gremaud. Darüber hinaus sollte man bei privaten Details vorsichtig sein. Nicht jede Behauptung in sozialen Netzwerken oder auf wenig zuverlässigen Seiten ist automatisch eine bestätigte Tatsache.
Gerade bei Prominenten ist es sinnvoll, zwischen drei Kategorien zu unterscheiden:
Bestätigte Information: Die Person selbst oder eine seriöse Quelle hat sie öffentlich gemacht.
Plausible Information: Sie wird von mehreren Quellen erwähnt, ist aber nicht eindeutig belegt.
Gerücht: Es gibt keine belastbare Bestätigung.
Diese Unterscheidung ist bei privaten Themen besonders wichtig.
Was unterscheidet Höll von anderen Downhill-Fahrerinnen?
Hölls Karriere lässt sich nicht allein mit Talent erklären.
Ein wichtiger Faktor ist ihre ungewöhnlich frühe Erfahrung im Rennsport. Sie konnte schon als Jugendliche Erfahrungen sammeln, die andere Fahrerinnen erst später auf internationalem Niveau machten.
Dazu kommt ihre Fähigkeit, Geschwindigkeit mit Präzision zu verbinden.
Ein weiterer interessanter Punkt ist ihre Vielseitigkeit. Höll interessiert sich nicht ausschließlich für das Mountainbike. Ihr Interesse am Skifahren passt auch zu ihrer Herkunft aus dem Salzburger Alpenraum und bietet ihr eine zusätzliche Möglichkeit, Bewegung und Technik auf Schnee zu erleben.
Drei weniger offensichtliche Erkenntnisse über Hölls Erfolg
1. Kontrolle ist wichtiger als reiner Mut
Von außen wirkt Downhill oft wie ein Wettbewerb darum, wer sich am meisten traut.
Auf Weltklasseniveau geht es aber eher darum, Risiken zu kontrollieren.
Die entscheidende Frage lautet nicht: „Wie schnell kann ich fahren?“
Sondern: „Wie schnell kann ich fahren, ohne die Kontrolle über die nächste Passage zu verlieren?“
2. Erfahrung verändert den Fahrstil
Höll war schon sehr jung extrem schnell. Doch ihre Entwicklung zeigt, dass Geschwindigkeit alleine nicht ausreicht.
Mit zunehmender Erfahrung wird die Fähigkeit wichtiger, eine Strecke zu lesen und Risiken bereits vor dem eigentlichen Fehler zu erkennen.
Das ist für Nachwuchsfahrer ein besonders wertvoller Lernpunkt.
3. Ein sportliches Umfeld kann mental entlasten
Die Beziehung zu Gremaud ist nicht nur wegen ihrer Prominenz interessant.
Beide wissen aus eigener Erfahrung, wie es ist, vor einem großen Wettkampf mit hohen Erwartungen zu leben. Das kann eine besondere Form gegenseitiger Unterstützung ermöglichen.
Gleichzeitig scheint es für beide wichtig zu sein, nicht ausschließlich über Wettkämpfe zu sprechen. Gerade diese Balance kann bei einem professionellen Sportlerleben entscheidend sein. (Freizeit Tirol)
Häufige Fragen zu Valentina Höll
Wer ist die Freundin von Valentina Höll?
Valentina Höll ist mit der Schweizer Freestyle-Skifahrerin Mathilde Gremaud liiert. Beide sind erfolgreiche Profisportlerinnen und leben gemeinsam in Innsbruck.
Sind Valentina Höll und Mathilde Gremaud noch zusammen?
Öffentlich zugängliche Informationen aus dem Jahr 2026 führen Mathilde Gremaud weiterhin als Partnerin von Valentina Höll. Im Februar 2026 wurde Höll zudem öffentlich als Freundin Gremauds bezeichnet, als sie deren olympischen Erfolg kommentierte.
Welche Sportart betreibt Valentina Höll?
Valentina Höll ist professionelle Downhill-Mountainbikerin. Sie gehört seit Jahren zur Weltspitze und gewann bereits als Juniorin internationale Titel.
Ist Mathilde Gremaud ebenfalls Profisportlerin?
Ja. Gremaud ist eine Schweizer Freestyle-Skifahrerin mit großen Erfolgen in Slopestyle und Big Air. Sie gewann unter anderem olympisches Gold und gehört zu den bekanntesten Athletinnen ihres Sports. (Wikipedia)
Wo leben Valentina Höll und Mathilde Gremaud?
Die beiden leben nach öffentlich verfügbaren Angaben in Innsbruck. Von dort aus lassen sich ihre jeweiligen Trainings- und Wettkampfaktivitäten gut mit ihrem Leben im alpinen Umfeld verbinden. (Wikipedia)
Warum ist Valentina Höll im Downhill so erfolgreich?
Ihre Stärke liegt in der Kombination aus außergewöhnlicher Geschwindigkeit, technischer Präzision, langjähriger Rennerfahrung und mentaler Kontrolle. Besonders wichtig ist ihre Fähigkeit, aggressiv zu fahren, ohne die Kontrolle über die Linie zu verlieren.
Fazit
Valentina Höll ist weit mehr als eine junge österreichische Mountainbike-Fahrerin. Ihre außergewöhnliche Karriere begann früh, führte über eine dominante Juniorenzeit bis an die Spitze des internationalen Downhill-Sports und brachte ihr mehrere Weltmeister- und Weltcup-Erfolge ein.
Gleichzeitig erklärt ihre Beziehung zu Mathilde Gremaud einen interessanten Teil ihres Lebens abseits der Rennstrecke. Beide kennen den Druck des Spitzensports aus eigener Erfahrung und können sich deshalb auf eine Weise unterstützen, die Außenstehende nur schwer nachvollziehen können.
Wer Höll verstehen möchte, sollte deshalb nicht nur auf Medaillen und Rennzeiten schauen. Ihre eigentliche Stärke liegt in der Verbindung aus Geschwindigkeit, Technik, Erfahrung und der Fähigkeit, auch unter enormem Druck kontrolliert zu bleiben. Genau diese Mischung macht sie zu einer der interessantesten Persönlichkeiten des modernen Downhill-Sports.

