Wer einen Mitsubishi Pajero kaufen möchte, steht heute vor einer ungewöhnlichen Situation: Der klassische Geländewagen wird nicht mehr produziert, gleichzeitig erlebt sein Name gerade ein Comeback. Mitsubishi kündigte 2026 offiziell an, einen neuen Pajero vorzustellen. Die Weltpremiere der neuen Generation ist für Herbst 2026 geplant.
Für Käufer eines gebrauchten Pajero ist deshalb die Frage besonders interessant: Ist ein älteres Modell noch eine gute Investition, oder sollte man auf den neuen Pajero warten? Die Antwort hängt stark davon ab, ob das Fahrzeug hauptsächlich im Alltag, auf langen Reisen oder tatsächlich im Gelände eingesetzt werden soll.
In diesem Ratgeber geht es deshalb nicht nur um Motoren und Ausstattung. Entscheidend sind auch der Zustand des Fahrzeugs, das 4×4-System, Wartungskosten, typische Schwachstellen und die Unterschiede zwischen den Generationen. Außerdem schauen wir darauf, was vom neuen Pajero bereits offiziell bekannt ist und welche Erwartungen derzeit noch reine Spekulation sind.
Was macht den Mitsubishi Pajero besonders?
Der Pajero wurde 1982 erstmals vorgestellt und entwickelte sich über vier Generationen zu einem der bekanntesten japanischen Geländewagen. Bis zum Produktionsende 2021 wurden weltweit mehr als 3,25 Millionen Exemplare gebaut und in über 170 Länder exportiert.
Seine Besonderheit liegt in der Kombination aus Geländetauglichkeit und Alltagstauglichkeit. Anders als viele reine Offroader war der Pajero nicht ausschließlich als Arbeitsgerät gedacht. Er sollte auch auf der Straße komfortabel funktionieren.
Dazu kamen:
- leistungsfähige Diesel- und Benzinmotoren
- zuschaltbarer beziehungsweise permanenter Allradantrieb
- Untersetzung für schwieriges Gelände
- relativ komfortables Fahrwerk
- großzügiger Innenraum
- je nach Version fünf oder sieben Sitzplätze
- gute Langstreckentauglichkeit
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Motorsportgeschichte. Der Pajero trat ab 1983 bei der Rallye Dakar an und gewann dort insgesamt zwölfmal, darunter sieben Siege in Folge. Diese Erfolge haben wesentlich zum robusten Image des Modells beigetragen.
Die vier Generationen im Überblick
Wer einen gebrauchten Pajero sucht, sollte nicht einfach nach dem Baujahr gehen. Die Generation ist wesentlich aussagekräftiger.
Erste Generation: L040
Die erste Generation kam 1982 auf den Markt. Sie war noch stark vom klassischen Geländewagenkonzept geprägt und wird heute vor allem von Liebhabern und Oldtimer-Fans gesucht.
Bei einem Fahrzeug dieses Alters ist allerdings weniger das Modell selbst als der konkrete Zustand entscheidend. Rost, frühere Reparaturen, Umbauten und die Qualität der Restaurierung können den Wert stärker beeinflussen als Motorisierung oder Ausstattung.
Zweite Generation: V20
Die zweite Generation gilt bei vielen Pajero-Fans als besonders charaktervoll. Sie verbindet klassische Geländewagentechnik mit mehr Komfort und war mit verschiedenen Benzin- und Dieselmotoren erhältlich.
Gerade bei alten Dieselfahrzeugen sollte man nicht nur auf einen niedrigen Kilometerstand achten. Ein schlecht gewarteter Motor mit vermeintlich wenigen Kilometern kann teurer werden als ein höher gelaufenes Fahrzeug mit lückenloser Wartung.
Dritte Generation: V60
Mit der dritten Generation veränderte sich das technische Konzept deutlich. Mitsubishi setzte auf eine selbsttragende Karosserie und Einzelradaufhängung, wodurch der Pajero auf der Straße komfortabler und fahrdynamisch angenehmer wurde. Auch das Super-Select-Allradsystem blieb ein wichtiger Bestandteil.
Diese Generation ist interessant für Käufer, die einen Kompromiss zwischen Alltag und Gelände suchen.
Vierte Generation: V80
Die vierte Generation ist für viele Gebrauchtkäufer besonders interessant, weil sie das bewährte Pajero-Konzept modernisierte, ohne den Charakter des Fahrzeugs komplett zu verändern.
Je nach Markt gab es unter anderem den 3,2-Liter-Diesel 4M41 sowie verschiedene Benzinmotoren. Spätere Fahrzeuge verfügen über deutlich mehr Komfort- und Sicherheitsausstattung als ältere Pajero.
Für Reisen, Camping und Langstrecke ist der V80 deshalb oft eine vernünftige Wahl, sofern Wartung und Karosseriezustand stimmen.
Super Select 4WD: Eine der größten Stärken
Eine der interessantesten technischen Eigenschaften vieler Pajero-Modelle ist das Super-Select-Allradsystem.
Es ermöglicht je nach Ausführung verschiedene Fahrzustände. Besonders praktisch ist, dass der Fahrer nicht ausschließlich zwischen Hinterradantrieb und einem starr zugeschalteten Allradantrieb wählen muss.
Bei entsprechenden Versionen kann beispielsweise auf befestigter Straße ein Allradmodus genutzt werden, während bei schwierigem Untergrund zusätzlich die Untersetzung zur Verfügung steht.
Das macht im Alltag einen großen Unterschied.
Ein typisches Beispiel: Wer auf einer trockenen Straße unterwegs ist und anschließend auf eine verschneite oder unbefestigte Strecke fährt, muss nicht zwingend erst anhalten, um den gesamten Antriebsstrang umzuschalten.
Bei einem gebrauchten Pajero sollte man deshalb die Allradtechnik unbedingt praktisch testen. Es reicht nicht, wenn der Verkäufer sagt: „4×4 funktioniert.“
Prüfen sollte man:
- die verschiedenen Fahrmodi,
- die Kontrollanzeigen,
- die Untersetzung,
- ungewöhnliche Geräusche,
- das Verhalten beim Rangieren,
- mögliche Probleme mit Stellmotoren oder Unterdrucksystemen.
Welcher Pajero-Motor ist die bessere Wahl?
Die Antwort hängt stark vom Einsatzgebiet ab.
Diesel: interessant für lange Strecken und Zugbetrieb
Die Dieselvarianten sind besonders attraktiv für Fahrer, die regelmäßig lange Strecken fahren, einen Anhänger ziehen oder abseits befestigter Straßen unterwegs sind.
Der 4M41-Diesel der späteren Generationen ist beispielsweise ein wichtiger Motor innerhalb der Pajero-Geschichte. Allerdings sollte man bei einem gebrauchten Diesel nicht ausschließlich nach dem Ruf des Motors kaufen.
Entscheidend sind Wartungsnachweise.
Bei älteren Dieseln sollte man besonders auf folgende Punkte achten:
- Kaltstartverhalten
- Rauchentwicklung
- Einspritzsystem
- Kühlmitteltemperatur
- Ölverlust
- Turbo
- Ladeluftsystem
- Geräusche aus dem Motorraum
- Wartung von Zahnriemen und zugehörigen Komponenten, sofern vorhanden
Bei älteren Pajero-Dieseln können insbesondere nicht dokumentierte Riemenwechsel ein erhebliches Risiko darstellen. Bei bestimmten Motoren ist außerdem wichtig, dass Zahnriemen und Ausgleichswellenriemen korrekt und fristgerecht gewartet wurden.
Benziner: oft unterschätzt
Ein Benziner kann die bessere Wahl sein, wenn das Fahrzeug hauptsächlich auf der Straße bewegt wird und die jährliche Kilometerleistung überschaubar ist.
Der Vorteil liegt häufig in einem ruhigeren Motorlauf und einer unkomplizierteren Charakteristik. Der Nachteil ist der Verbrauch, der bei einem schweren Geländewagen naturgemäß deutlich höher ausfallen kann.
Für jemanden, der hauptsächlich kurze Strecken fährt, kann ein gut erhaltener Benziner deshalb durchaus sinnvoller sein als ein alter Diesel mit unbekannter Vorgeschichte.
Worauf sollte man beim gebrauchten Pajero achten?
Hier entscheidet sich, ob der vermeintliche Schnäppchenpreis tatsächlich einer ist.
1. Rost wichtiger nehmen als Kilometerstand
Ein gepflegter Pajero mit hoher Laufleistung kann die bessere Wahl sein als ein äußerlich schöner Wagen mit wenig Kilometern.
Kontrollieren sollte man insbesondere:
- Rahmen und Unterboden
- Radläufe
- Schweller
- Türen und Heckklappe
- Befestigungspunkte der Aufhängung
- Bereiche rund um Brems- und Kraftstoffleitungen
Bei einem Geländewagen ist der Unterboden besonders interessant, weil frühere Besitzer häufig Schotter, Schlamm, Wasser und Sand gefahren sind.
2. Kühlung überprüfen
Ein weiterer Punkt, der gerne unterschätzt wird, ist das Kühlsystem.
Bei einer Probefahrt sollte der Motor nicht nur fünf Minuten bewegt werden. Besser ist eine längere Fahrt mit unterschiedlichen Belastungen.
Achte auf:
- steigende Kühlmitteltemperatur
- ungewöhnlichen Druck im Kühlsystem
- Lüftergeräusche
- Kühlmittelverlust
- süßlichen Geruch
- Leistungseinbruch bei hoher Belastung
Gerade bei einem älteren Geländewagen kann ein Kühlsystemproblem wesentlich teurer werden, wenn es zu lange ignoriert wird.
3. Automatikgetriebe nicht nur im Stand testen
Ein häufiger Fehler beim Gebrauchtwagenkauf besteht darin, die Automatik lediglich auf „D“ zu stellen und einige Meter zu fahren.
Besser ist ein vollständiger Test:
- kalter Zustand
- warmer Zustand
- langsames Anfahren
- kräftigere Beschleunigung
- Rückwärtsgang
- Schaltvorgänge unter Last
- Bergauffahrt
Ein Getriebe, das kalt sauber schaltet, kann nach längerer Belastung trotzdem Probleme zeigen.
Ein ungewöhnlich wichtiger Test: die Probefahrt unter Last
Eine kurze Runde um den Block sagt bei einem Pajero erstaunlich wenig aus.
Wenn möglich, sollte die Probefahrt mindestens 30 bis 45 Minuten dauern. Noch besser ist eine Strecke mit Stadtverkehr, Landstraße und einer längeren Steigung.
Warum?
Weil sich bestimmte Probleme erst bei Temperatur und Belastung zeigen.
Ein Pajero kann im Stand völlig unauffällig wirken und während einer längeren Bergauffahrt plötzlich Temperaturprobleme, Getriebeprobleme oder Leistungseinbrüche zeigen.
Das ist einer der wichtigsten praktischen Unterschiede zwischen einem oberflächlichen und einem guten Gebrauchtwagencheck.
Pajero für Offroad und Reisen
Der Pajero eignet sich hervorragend für Fahrer, die einen vielseitigen Reise-Geländewagen suchen.
Für Camping oder Overlanding sind beispielsweise interessant:
- Dachträger
- Unterfahrschutz
- geeignete All-Terrain-Reifen
- zusätzliche Stauraumlösungen
- funktionierende Klimaanlage
- zweite Batterie je nach Ausbau
- vernünftige Bergungsausrüstung
Dabei sollte man mit Modifikationen nicht übertreiben.
Ein häufiger Fehler ist, einen Pajero mit sehr großen Reifen, schwerem Dachzelt und zusätzlichem Stahlzubehör auszurüsten und anschließend über erhöhten Verbrauch, schlechteres Fahrverhalten und zusätzliche Belastung des Fahrwerks zu klagen.
Mehr Offroad-Ausrüstung bedeutet nicht automatisch mehr Offroad-Fähigkeit.
Das Gesamtgewicht ist entscheidend.
Ein gut gewarteter, relativ leichter Pajero mit passenden Reifen kann auf einer Reise oft praktischer sein als ein massiv umgebautes Exemplar.
Pajero im Alltag: überraschend brauchbar
Trotz seiner Geländewagen-Gene kann ein Pajero im Alltag funktionieren.
Die erhöhte Sitzposition erleichtert den Überblick, der Innenraum ist praktisch und die größeren Versionen eignen sich auch für Familien.
Allerdings sollte man sich über die Nachteile im Klaren sein:
- hoher Kraftstoffverbrauch
- große Außenabmessungen
- teurere Reifen
- höherer Verschleiß bei schweren Offroad-Umbauten
- ältere Fahrzeuge benötigen häufiger Reparaturen
- Ersatzteile können je nach Region schwieriger zu beschaffen sein
Gerade deshalb ist die lokale Ersatzteil- und Werkstattversorgung vor dem Kauf ein wichtiger Punkt.
Ein technisch guter Pajero nützt wenig, wenn in der eigenen Region niemand Erfahrung mit seinem Allradsystem oder den entsprechenden Dieselmotoren hat.
Pajero gegen Toyota Land Cruiser und andere Geländewagen
Der Pajero wird häufig mit dem Toyota Land Cruiser verglichen. Beide haben eine starke Offroad-Historie, verfolgen aber teilweise unterschiedliche Konzepte.
Der Pajero punktet traditionell mit einer interessanten Mischung aus Geländefähigkeit, Komfort und Alltagstauglichkeit. Der Land Cruiser besitzt dagegen einen besonders starken Ruf bei extremen Langstrecken- und Arbeitseinsätzen.
Für einen Gebrauchtkäufer ist jedoch eine andere Frage wichtiger:
Welches konkrete Fahrzeug wurde besser gepflegt?
Ein gut gewarteter Pajero kann deshalb die sinnvollere Wahl sein als ein wesentlich teurerer, aber vernachlässigter Konkurrent.
Was ist über den neuen Mitsubishi Pajero 2026 bekannt?
Hier muss man zwischen offiziellen Informationen und Gerüchten unterscheiden.
Mitsubishi hat 2026 offiziell bestätigt, dass der Pajero zurückkehrt. Die neue Generation soll im Herbst 2026 weltweit vorgestellt werden. Damit kehrt der Name nach dem Produktionsende der bisherigen Generation 2021 zurück.
Mitsubishi hat außerdem bestätigt, dass der neue Pajero auf echte Geländetauglichkeit ausgelegt wird. Besonders interessant ist ein modernes „Multi Meter“, das unter anderem Höhe, Kompassrichtung, Außentemperatur sowie Nick- und Wankwinkel anzeigen kann. Auch die Drehmomentverteilung soll überwacht werden können.
Das ist bemerkenswert, weil Mitsubishi damit nicht einfach einen weiteren Lifestyle-SUV unter dem traditionsreichen Namen plant.
Viele technische Details wie endgültige Motorisierungen, Preise und Ausstattungsvarianten waren zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht vollständig offiziell bestätigt. Deshalb sollte man bei angeblichen Leistungsdaten oder Preisen aus dem Internet vorsichtig sein.
Sollte man jetzt einen gebrauchten Pajero kaufen?
Das kann durchaus sinnvoll sein.
Ein gebrauchter Pajero passt besonders gut, wenn du:
- einen echten Allradler möchtest,
- regelmäßig schlechte Straßen fährst,
- Camping oder Offroad planst,
- einen großen Reise-SUV brauchst,
- selbst Wartung und Reparaturen nicht scheust,
- ein Fahrzeug mit Charakter suchst.
Warten auf den neuen Pajero ist dagegen interessant, wenn moderne Sicherheits- und Komforttechnik, Garantie und ein aktuelles Fahrzeugkonzept wichtiger sind.
Der neue Pajero wird außerdem eine völlig andere Preisklasse und technische Generation darstellen. Ein günstiger gebrauchter V80 und ein neuer Pajero sind deshalb nicht einfach direkte Alternativen.
Drei Dinge, die viele Käufer übersehen
Die Wartungshistorie ist wichtiger als die Ausstattung
Ein Exceed mit Leder, Schiebedach und Navigationssystem klingt attraktiv. Ein sauber dokumentierter Basis-Pajero mit guter Technik kann aber langfristig die deutlich bessere Entscheidung sein.
Offroad-Spuren sind nicht automatisch schlecht
Ein Fahrzeug mit etwas Schmutz am Unterboden muss nicht schlechter sein. Entscheidend ist, wie es genutzt wurde.
Ein gepflegter Reise-Pajero mit dokumentierten Inspektionen kann besser sein als ein glänzendes Fahrzeug, das jahrelang nur auf Kurzstrecken gefahren wurde.
Ersatzteilversorgung vorher klären
Dieser Punkt wird bei älteren japanischen Geländewagen häufig unterschätzt. Vor dem Kauf sollte man prüfen, ob Verschleißteile, Fahrwerksteile, Sensoren und Komponenten des Allradsystems in der eigenen Region problemlos verfügbar sind.
Das kann den tatsächlichen Unterhalt stärker beeinflussen als der Kaufpreis.
Häufige Fehler beim Pajero-Kauf
Nur auf den Kilometerstand achten:
Eine hohe Laufleistung ist nicht automatisch ein Ausschlusskriterium. Wartung und Zustand sind wichtiger.
Allrad nicht testen:
Alle 4WD-Modi sollten praktisch überprüft werden.
Rost unterschätzen:
Eine gründliche Unterbodenprüfung kann viel Geld sparen.
Zu kurze Probefahrt:
Viele Probleme zeigen sich erst bei warmem Motor und unter Last.
Umbauten ungeprüft übernehmen:
Fahrwerk, Reifen und Zusatzgewicht können Antrieb und Fahrwerk stark belasten.
Nur nach dem Kaufpreis entscheiden:
Bei einem älteren Pajero sollte immer ein Reparaturbudget eingeplant werden.
FAQ
Ist der Mitsubishi Pajero zuverlässig?
Grundsätzlich kann ein gut gewarteter Pajero sehr langlebig sein. Bei gebrauchten Exemplaren hängt die Zuverlässigkeit jedoch stärker vom Wartungszustand als vom Modellnamen ab. Besonders wichtig sind Motor, Kühlung, Getriebe, Allradsystem und Rostzustand.
Welcher Mitsubishi Pajero ist der beste?
Für viele Gebrauchtkäufer sind spätere Modelle der dritten und insbesondere vierten Generation interessant, weil sie Alltagstauglichkeit und Geländefähigkeit gut verbinden. Wer einen klassischen Offroader sucht, kann dagegen auch die zweite Generation bevorzugen. Letztlich sollte der Zustand des konkreten Fahrzeugs die Kaufentscheidung bestimmen.
Ist der Pajero für Offroad geeignet?
Ja. Das Allradsystem, die Untersetzung und die robuste Konstruktion machen den Pajero zu einem ernstzunehmenden Geländewagen. Für schwieriges Gelände sind allerdings passende Reifen, Bodenfreiheit und ein vernünftiger Fahrstil mindestens so wichtig wie die Fahrzeugmarke.
Kommt der Mitsubishi Pajero 2026 zurück?
Ja. Mitsubishi hat offiziell bestätigt, dass eine neue Pajero-Generation entwickelt wurde und im Herbst 2026 weltweit vorgestellt werden soll. Die bisherige Pajero-Produktion endete 2021.
Ist ein gebrauchter Pajero noch eine gute Wahl?
Für einen Käufer, der einen robusten Reise- oder Geländewagen sucht, kann ein gebrauchter Pajero weiterhin sehr interessant sein. Entscheidend sind jedoch eine nachweisbare Wartung, ein guter Unterboden, funktionierender Allradantrieb und ein technisch sauberer Motor. Ein billiges Exemplar mit unbekannter Historie kann dagegen schnell teuer werden.
Fazit
Der Mitsubishi Pajero ist mehr als ein alter Geländewagen mit großem Namen. Seine Kombination aus Allradtechnik, Langstreckentauglichkeit und echtem Offroad-Potenzial macht ihn auch heute noch interessant.
Beim Gebrauchtkauf sollte man allerdings weniger auf glänzende Karosserie, Ausstattung oder einen vermeintlichen Schnäppchenpreis schauen. Viel wichtiger sind Wartungshistorie, Rost, Kühlsystem, Getriebe und die Funktion des Allradantriebs.
Für Reisende und Offroad-Fans kann ein gut erhaltener Pajero deshalb weiterhin eine sehr vernünftige Wahl sein. Gleichzeitig macht die offiziell bestätigte Rückkehr des Namens 2026 die Modellgeschichte besonders spannend: Der klassische Pajero geht damit nicht einfach in die Vergangenheit ein, sondern bekommt ein neues Kapitel.

